Microsoft Exchange Server 2019 kaufen: geprüfte Lizenzen für Ihren Betrieb
Exchange Server 2019: Microsofts On-Premises-E-Mail-Plattform für Unternehmen vereint E-Mail, Kalender, Kontakte und Aufgaben auf Windows Server 2019 oder 2022 mit Active-Directory-Integration, erhältlich als Standard Edition (bis zu 5 Postfachdatenbanken) oder Enterprise Edition (bis zu 100 Postfachdatenbanken).
Exchange Server 2019 ist in zwei Editionen erhältlich: Standard für KMU und Enterprise für große Organisationen.
Exchange Server 2019: Editionen, Systemanforderungen und Lizenzierung
Das Wichtigste auf einen Blick
- Zwei Editionen: Standard (bis 5 Postfachdatenbanken) und Enterprise (bis 100 Postfachdatenbanken).
- Betriebssystem: Windows Server 2019 oder Windows Server 2022 erforderlich.
- RAM: mindestens 128 GB für die Postfachrolle, 64 GB für Edge-Transport.
- Pflichtkomponenten: .NET Framework 4.8 und Active Directory.
- CALs (Clientzugriffslizenzen) sind für jeden Nutzer oder jedes Gerät erforderlich.
Exchange Server 2019 läuft ausschließlich auf 64-Bit-Hardware und setzt Windows Server 2019 oder Windows Server 2022 voraus. Hinzu kommen .NET Framework 4.8 sowie eine funktionierende Active-Directory-Umgebung, ohne Active Directory ist kein Exchange-Betrieb möglich. Der hohe RAM-Bedarf von mindestens 128 GB für die Postfachrolle erklärt sich durch die integrierte Suchfunktion: Exchange 2019 hält Postfachdaten so weit wie möglich im Arbeitsspeicher, was Suchanfragen deutlich beschleunigt. Mehr dazu: gebrauchte Software kaufen.
| Merkmal | Standard Edition | Enterprise Edition |
|---|---|---|
| Postfachdatenbanken pro Server | bis zu 5 | bis zu 100 |
| Zielgruppe | KMU, kleinere IT-Umgebungen | Großunternehmen, hohe Nutzerzahl |
| Hochverfügbarkeit (DAG) | Ja | Ja |
| Outlook im Web (OWA) | Ja | Ja |
| Hybrid-Deployment (Microsoft 365) | Ja | Ja |
| Erforderliche CAL-Stufe | Standard CAL | Enterprise CAL (für Archivierung/Compliance) |
| Unterstütztes Betriebssystem | Windows Server 2019 / 2022 | Windows Server 2019 / 2022 |
| Mindest-RAM (Postfachrolle) | 128 GB | 128 GB |
| Active Directory erforderlich | Ja | Ja |
Stand: Juni 2026. Der Extended Support für Exchange Server 2019 ist seit Oktober 2025 abgelaufen. Geprüfte Gebrauchtlizenzen sind weiterhin verfügbar.
Standard vs. Enterprise: Welche Edition passt zu Ihrem Einsatzzweck?
Als empfohlenen Client für den Zugriff auf Exchange-Postfächer setzt Microsoft auf Outlook. Wenn Sie Ihrem Team den optimalen Arbeitskomfort sichern möchten, finden Sie passende Outlook-Lizenzen ebenfalls bei MoveSoft. Ergänzend dazu benötigen Nutzer und Geräte Clientzugriffslizenzen (CALs): Die Standard CAL deckt den grundlegenden Postfachzugriff ab, die Enterprise CAL erweitert den Funktionsumfang unter anderem um Archivierung und Compliance-Features. Unsere Zugriffslizenzen sind ebenfalls als geprüfte Gebrauchtlizenzen erhältlich.
Die folgende Tabelle zeigt auf einen Blick, welche Edition für welchen Einsatzzweck geeignet ist:
| Merkmal | Standard Edition | Enterprise Edition |
|---|---|---|
| Postfachdatenbanken | bis zu 5 | bis zu 100 |
| Zielgruppe | KMU und mittlere Unternehmen | Großunternehmen und Konzerne |
| Benötigte CAL | Exchange Standard CAL | Exchange Enterprise CAL |
| Hochverfügbarkeit (DAG) | Ja | Ja |
| Archivierung & Compliance | Eingeschränkt (Standard CAL) | Vollumfänglich (Enterprise CAL) |
Vor der Installation sollten Betriebssystem, RAM und Active Directory sorgfältig geprüft werden.
Support-Ende Oktober 2025: Was das heute für Ihren Betrieb bedeutet
Das Wichtigste auf einen Blick
- Der erweiterte Microsoft-Support für Exchange Server 2019 ist seit dem 14. Oktober 2025 abgelaufen.
- Extended Security Updates (ESU) bieten eine begrenzte Übergangslösung.
- Drei Migrationspfade stehen zur Auswahl: Exchange Server SE, Exchange Online oder Hybrid.
- Geprüfte Gebrauchtlizenzen sind eine kosteneffiziente Option für den Übergangszeitraum.
Der erweiterte Support für Exchange Server 2019 ist seit dem 14. Oktober 2025 abgelaufen. Microsoft stellt seitdem keine regulären Sicherheitsupdates mehr bereit. Das bedeutet: Wer Exchange 2019 weiterhin betreibt, trägt ein erhöhtes Risiko hinsichtlich Sicherheitslücken und Compliance-Anforderungen, und sollte eine klare Strategie haben.
Als kurzfristige Brücke hat Microsoft Extended Security Updates (ESU) angekündigt. ESU liefern zeitlich begrenzt kritische Sicherheits-Patches für Exchange 2019, ohne dass ein sofortiges Upgrade erforderlich ist. Diese Option ist ideal für Unternehmen, die ihre Migrationsstrategie noch nicht abgeschlossen haben und zunächst Stabilität benötigen.
Die drei Migrationspfade für Unternehmen nach dem Support-Ende von Exchange Server 2019 im Oktober 2025. Stand: Juni 2026.
Drei Migrationspfade nach dem Support-Ende
Für die mittelfristige Planung stehen drei konkrete Migrationspfade zur Verfügung:
- Exchange Server SE (Subscription Edition): Der direkte Nachfolger von Exchange 2019, technisch nahezu identisch, jedoch als Abonnement-Modell verfügbar und laufend durch kumulative Updates weiterentwickelt. Exchange Server SE basiert auf demselben Code-Stand wie Exchange 2019 CU15 und lässt sich daher mit vergleichsweise geringem Aufwand migrieren.
- Exchange Online / Microsoft 365: Der vollständige Wechsel in die Cloud. Geeignet für Unternehmen, die keine On-Premises-Infrastruktur mehr betreiben möchten. Laut Microsoft Learn Lifecycle-Dokumentation ist dies der empfohlene Langfristpfad.
- Hybrid Deployment: Eine Kombination aus lokalem Exchange-Server und Exchange Online. Das Hybrid-Szenario eignet sich als Zwischenstufe: lokale Postfächer bleiben bestehen, während schrittweise in die Cloud migriert wird. Microsoft stellt für Hybridszenarien kostenfreie Hybridlizenzen bereit.
Erfahrungsgemäß unterschätzen viele IT-Teams den Zeitbedarf für eine strukturierte Migration. Wer heute noch Exchange 2019 betreibt und noch keine Roadmap definiert hat, sollte spätestens jetzt handeln, sowohl wegen ESU-Fristen als auch wegen möglicher Audit-Risiken.
Geprüfte Gebrauchtlizenzen für Exchange Server 2019 sind bei MoveSoft als kosteneffiziente Lösung für diesen Übergangszeitraum erhältlich. Sie ermöglichen es, den Betrieb rechtssicher aufrechtzuerhalten, während Sie parallel Ihre Migrationsstrategie ausarbeiten. Welche Windows Server-Lizenz dabei als Betriebssystem-Basis benötigt wird, finden Sie ebenfalls in unserem Shop.
Hinweis zur Compliance: Wer Exchange Server 2019 nach dem Support-Ende ohne ESU betreibt, riskiert Verstöße gegen Datenschutz- und IT-Sicherheitsrichtlinien, insbesondere im Kontext der DSGVO und branchenspezifischer Compliance-Anforderungen. Eine frühzeitige Klärung mit Ihrem Datenschutzbeauftragten ist empfehlenswert.
FAQ: Häufige Fragen zu Exchange Server 2019
Die Standard Edition unterstützt bis zu 5 Postfachdatenbanken und eignet sich für kleine bis mittlere Unternehmen. Die Enterprise Edition unterstützt bis zu 100 Postfachdatenbanken und ist für große Organisationen mit hohen Postfachzahlen ausgelegt. Beide Editionen bieten Hochverfügbarkeit über Database Availability Groups (DAG); der wesentliche Unterschied liegt im Datenbankvolumen und im CAL-Typ.
Exchange Server 2019 setzt Windows Server 2019 oder Windows Server 2022 voraus, jeweils in der 64-Bit-Version. Windows Server 2016 oder ältere Versionen werden nicht unterstützt. Zusätzlich sind .NET Framework 4.8 und eine aktive Active Directory-Umgebung erforderlich.
Technisch ist ein Weiterbetrieb möglich. Da der erweiterte Microsoft-Support seit Oktober 2025 abgelaufen ist, erhalten Sie ohne Extended Security Updates (ESU) jedoch keine neuen Sicherheits-Patches mehr. Das erhöht das Risiko für Sicherheitslücken und kann Compliance-Probleme verursachen. Microsoft bietet ESU als zeitlich begrenzte Übergangslösung an.
Ja, für jeden Nutzer oder jedes Gerät, das auf Exchange Server 2019 zugreift, ist eine Clientzugriffslizenz (CAL) erforderlich. Die Standard CAL deckt den grundlegenden Postfachzugriff ab. Wer zusätzliche Funktionen wie In-Place-Archivierung, Postfachrichtlinien oder erweiterte Compliance benötigt, braucht die Enterprise CAL, zusätzlich zur Standard CAL, nicht als Ersatz.
Geprüfte Gebrauchtlizenzen für Exchange Server 2019 sind besonders sinnvoll für Unternehmen, die ihre Messaging-Infrastruktur im Post-EOL-Übergangszeitraum kosteneffizient aufrechterhalten möchten, während sie parallel eine Migrationsstrategie ausarbeiten. Sie sind keine Langfristlösung, bieten aber einen rechtssicheren und günstigen Betrieb bis zur abgeschlossenen Migration.




